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Februar 2012 |
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Liebe Leute,
- Am Samstag, 4. Februar 2012 trafen sich die
VertreterInnen von 16 bayerischen Kirchengemeinden
in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Nürnberg zur
Gründung des Gemeindebunds Bayern.
Als Gäste waren Herr Hoffmann und Herr Penzlin vom
Gemeindebund Berlin-Brandenburg gekommen. Unter
http://www.aufbruch-gemeinde.de/gemeindebund/berichtgruendung.htm
finden Sie einen Bericht. Unten auf der Seite hat
uns Herr Lefherz von der efa dankenswerterweise
seinen Hörfunkbeitrag zur Verfügung gestellt. Unter
http://www.aufbruch-gemeinde.de/gemeindebund.htm
finden Sie die endgültige Fassung der Satzung und
ein Link zum Vorstand.
Herzliche Grüße Ihr Johannes Taig
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Dieser Newsletter wird zur Zeit an 250 Mitglieder
verschickt.
Bisherige Newsletter:
Dezember 2011
Juli 2011
Mai 2011
Januar
2011
August 2010
Juli 2010
Dezember 2009
Oktober 2009
September 2009
Juli/August
2009 März 2009 |
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Dezember 2011 |
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Liebe Leute,
- "Aufbruch Gemeinde" wünscht allen seinen
UnterstützerInnen ein frohes Weihnachtsfest
und ein gutes neues Jahr 2012!
- Die Diskussion über unsere Anliegen
ging im letzten halben Jahr vor allem im
Korrespondenzblatt weiter. Sie können die Diskussion in unserem
Blog nachlesen, der überarbeitet
wurde:
http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/. Leider
ist unser Diskussionsforum im Intranet der ELKB
durch den Ausfall des gesamten Intranets für ein
paar Wochen nicht erreichbar.
- Nach dem aktuellen Stand haben 13
Kirchengemeinden durch Beschluss des
Kirchenvorstandes ihren Beitritt zum
Gemeindebund Bayern (http://www.aufbruch-gemeinde.de/gemeindebund.htm)
erklärt, der am 4. Februar in Nürnberg gegründet
wird. Nähere Informationen für die
Beitrittsgemeinden und alle Interessierten folgen in
Kürze. Überlegen Sie auch in Ihrem
Kirchenvorstand, ob sie dem Gemeindebund beitreten
wollen.
Es ist nicht nur mein
Eindruck, dass die Arbeit des Forums Aufbruch
Gemeinde und des Gemeindebunds "gemeindefreundliche"
Entscheidungen der Kirchenleitung und der Synode
unterstützen. Hier ist, neben dem Pfarrhausfonds,
der im Herbst auf der Landessynode beschlossene
Kirchensanierungsfonds, der auf 150 Mio. Euro
aufgestockt werden soll, zu nennen. Dies sind
Kirchensteuermittel, die direkt den Gemeinden
zugutekommen.
- Nachdem berechtigte Einwände erhoben wurden,
haben wir die Satzung des Gemeindebunds
noch einmal gründlich überarbeitet:
http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/Satzung
Gemeindebund Bayern.pdf. Gerne können sie
weitere Verbesserungsvorschläge in unseren Blog
posten. Nach der Gründung muss der Gemeindebund
selbst über diese Satzung beschließen.
- Aufbruch Gemeinde ist nun
bei Facebook leicht zu finden:
https://www.facebook.com/gemeindebund.bayern.
Über ein paar mehr Fans würden wir uns freuen.
Herzliche Grüße Ihr
Johannes Taig
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Juli 2011 |
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Sehr geehrte Damen und
Herren, liebe FreundInnen, Interessierte und
UnterstützerInnen von Aufbruch Gemeinde,
auf dem Kirchentag in Dresden haben
wir großen Zuspruch für unsere Sache erfahren. Mit
einigen von Ihnen kamen wir ins Gespräch und Sie haben
Ihre Bereitschaft signalisiert, uns zu unterstützen.
Andere von Ihnen haben schon längst auf unserer
Unterstützerliste unterschrieben (http://www.aufbruch-gemeinde.de/unterstuetzer.htm),
die inzwischen 222 Namen enthält.
Nun sind wir daran, einen
„Gemeindebund Bayern“ zu gründen. Darum bitten wir Sie,
im Kirchenvorstand Ihrer Gemeinde unser gemeinsames
Anliegen vorzubringen. Es wäre schön, wenn wir noch mehr
Gemeinden dafür gewinnen könnten. Die vorläufige Satzung
und die Beitrittserklärung finden sie unter
http://www.aufbruch-gemeinde.de/gemeindebund.htm
Der Gemeindebund soll sich stark
machen für die einzelnen Ortsgemeinden – vergleichbar
vielleicht dem Städtetag auf kommunaler Ebene.
Am 4. Februar 2012 findet
die Gründungsveranstaltung in Nürnberg, in der
Gustav-Adolf-Kirche statt. Bitte merken Sie
sich diesen Termin vor. Genauere Informationen werden
rechtzeitig bekanntgegeben.
Wir wünschen Ihnen alle Gute und
würden uns freuen, bald von Ihnen zu hören.
Herzlich Grüße! Im Namen des
Sprecherkreises Dr. Gerhard Schoenauer
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Mai 2011 |
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Liebe Leute,
Herzliche Grüße Ihr
Johannes Taig
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Januar 2011 |
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Liebe Leute,
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Wir laden Sie herzlich ein zum
3. Aktionstag von „Aufbruch Gemeinde“ am Samstag, 7. Mai 2011 von 10
Uhr bis 14.30 Uhr in der
Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Nürnberg,
Allersbergerstr. 116.
Das Thema des
Hauptreferats von Prof. Dr. Wolfgang Schobert
(Erlangen) lautet:
„Wie
reformfähig ist unserer Evangelische Kirche – Das
Profil einer Aufbruchsgemeinde“. Alle weiteren
Informationen finden Sie unter
http://www.aufbruch-gemeinde.de/aktionstag3.htm
oder in der
Einladung als PDF zum
Weiterverschicken an die Kirchenvorstände und
Interessierte. Bitte fungieren Sie als
Multiplikatoren für diese Einladung.
-
Prof. Isolde Karle
hat ein neues Buch geschrieben: „Kirche
im Reformstress“, das nicht nur wir sehr
lesenswert finden. Ihre Thesen und weitere
Informationen finden Sie unter:
http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=192.
Das Buch hat inzwischen auch in der Zeitschrift
„zeitzeichen“ eine überfällige Debatte ausgelöst.
-
Ebenso lesenswert ist der neue Vortrag von
Prof. Christian Möller mit dem Titel: „Entdeckung der Ortsgemeinde - Plädoyer für die Ortskirche als
Primärgestalt der evangelischen Kirche“, den Sie
auf unserer Homepage verlinkt finden:
http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/Moeller10.11.15.pdf
Herzliche Grüße Ihr
Johannes Taig |
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August
2010 |
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Liebe Leute,
als Beitrag zur Diskussion um das Bischofsamt, legen
wir 4 Thesen zur Bischofswahl im Frühjahr 2011 vor: Der
Landesbischof/die Landesbischöfin – mehr als ein Name!
Vier Thesen zur Bischofswahl.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung im Blog:
http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=184
Herzliche Grüße Ihr Johannes Taig |
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Juli
2010 |
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Liebe Leute,
der letzte Newsletter liegt schon eine ganze Weile
zurück. Das heißt aber nicht, dass die Diskussion über
unsere Anliegen nicht weiterging und weitergeht. In
unserem Newsfeed habe ich Sie auf aktuelle Artikel
hingewiesen (http://www.aufbruch-gemeinde.de/news.xml).
- Prof. Christian Möller fragt in einem
aktuellen Vortrag nach der Beziehung von
Spiritualität und Zukunftsfähigkeit:
http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/Spirititualitaet
und Zukunftsfaehigkeit Moeller.pdf.
- Vis-a-vis-Kommunikation vor Ort -
Zur Seelsorge an älteren Menschen im Nahbereich
- heißt der Beitrag von Prof. Richard Riess. Er
plädiert für die Stärkung der Ortsgemeinde
besonders im Hinblick auf die Seelsorge an
älteren Menschen:
http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/rieskomvorort.pdf.
- Prof. Dietrich Stollberg erläutert,
warum er beim Forum "Aufbruch Gemeinde"
mitarbeitet:
http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/stollbergmitarbeit.pdf.
- "Die zugespitzte, menschennahe und
überschaubare Gestalt von Kirche als
Ortsgemeinde ist aber neuerdings in der
Katholischen wie in der Evangelischen Kirche zum
Problem geworden, in der Evangelischen Kirche
vor allem wegen Finanzmangel, in der
Katholischen Kirche vor allem wegen
Priestermangel. Mehr denn je hat die römische
Hierarchie das Konzept der Katholischen Kirche
wieder in die Hand genommen und droht alle
Laien-Ansätze in den Ortsgemeinden zu erdrücken
und mit Hilfe von Mittelpunktskirchen die
Ausrichtung der Ortsgemeinden auf ihren
jeweiligen Bischof zu betonen. Doch auch in der
Evangelischen Kirche erscheinen die
Ortsgemeinden oft nur noch als Filialen der
Landeskirche, seit die Reformation sich zu
landesherrlichen Kirchentümern entwickelte, die
von oben nach unten regiert werden, es sei denn,
dass sich Landeskirchenämter und
Superintendenturen als Dienstleister der
Ortsgemeinden verstehen und das in ihrer
Denk-und Handlungsweise auch zum Ausdruck
bringen. Doch genau an dieser Stelle gibt es
Zweifel und seit einiger Zeit auch Widerstand in
manchen Landeskirchen und ihren Ortsgemeinden."
So analysiert Prof. Christian Möller die Lage in
seinem Vortrag vor dem Pfarrertag in Hannover im
März. "Aufbruch zur Ortsgemeinde"
ist sein Vortrag überschrieben:
http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/Moeller10.03.08.pdf.
- Im kommenden Jahr wird das
Bischofsamt in unserer Kirche durch
Wahl neu besetzt. Wir werden uns auch mit diesem
Thema beschäftigen. Das theologische Verständnis
dieses Amtes hängt eng mit dem theologischen
Verständnis von Kirche und Gemeinde zusammen.
Wir werden hierzu demnächst eigene Thesen
vorlegen.
Herzliche Grüße Ihr Johannes Taig
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Dezember
2009 |
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Liebe Leute,
herzliche Grüße Ihr Johannes Taig
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November 2009 |
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Liebe Leute,
herzliche Grüße Ihr Johannes Taig
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Oktober 2009 |
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Liebe Leute,
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Johanna Haberer übernimmt Moderation der
Podiumsdiskussion beim 2. Aktionstag am 7. November
in Nürnberg.
Prof. Johanna Haberer hat die Moderation der
Podiumsdiskussion übernommen.
Alle Infos und Anmeldeadresse
für den Aktionstag finden Sie
unter:
http://www.aufbruch-gemeinde.de/aktionstag2.htm.
Unserer Einladung auf das Podium sind
in alphabetischer Reihenfolge gefolgt:
-
Pfarrerin Jacqueline Barraud-Volk (Mitglied der
Landessynode) - Dr. Dorothea Deneke-Stoll
(Präsidentin der Landessynode) - Dr. Martin
Hoffmann (Rektor des Predigerseminars Nürnberg) -
OKR Dr. Hans-Peter Hübner (Gemeindereferat im LKA) - Prof. Wolfgang Schoberth (Erlangen) -
Hans-Jürgen Schuster (Unternehmer, Kirchenvorsteher,
Prien)
herzliche Grüße Ihr Johannes Taig
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September 2009 |
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Liebe Leute,
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Die Kirchengemeinde Nürnberg-Lichtenhof stellte im
November 2008 einen Antrag auf Auskunft über
die Höhe des Kirchensteueraufkommens in
ihrem Gemeindebereich und erhielt im
September 2009 eine Antwort.
Der
Kirchenpfleger der Kirchengemeinde erstellte aufgrund
der Auskünfte des Landeskirchenamts eine
eigene Rechnung.

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Christian Möller, der beim ersten
Aktionstag von "Aufbruch Gemeinde" den Hauptvortrag
gehalten hat, hat diesen und andere Beiträge in
einem Buch versammelt: "Lasst die Kirche im
Dorf - Gemeinden beginnen den Aufbruch" (Vandenhoeck
& Ruprecht, Sept. 2009, 141 Seiten,
bestellen).
Ob es der Evangelischen
Kirche gelingt, im reformatorischen Sinn wieder vom
Kopf auf die Füße zu kommen? Christian Möller
fordert, die Evangelische Kirche als eine von unten
her aufgebaute Gemeindekirche wieder zu entdecken:
Als solche gewinnt sie ihre nachbarschaftliche
Gestalt in den Ortsgemeinden als Kirche der kurzen
Wege, sie gewinnt ihr Gesicht in den festlich
gefeierten Gottesdiensten, ihren Klang in den zum
Gebet rufenden Glocken, ihren Mund in mündigen Haus-
und Initiativkreisen, ihre Hände in aktiven Gruppen
und Besuchsdiensten und ihre Ohren in der
Aufmerksamkeit für Gottes Gegenwart. Jedoch ist
alles dagegen zu tun, dass die Evangelische Kirche
immer gesichtsloser wird: Das geschieht, je mehr sie
sich in mittlere und höchste Ebenen, in Verwaltungen
und Gremien zurückzieht und dabei in inhaltsloser
Werbesprache, in Verwaltungserlassen und in
technokratischen Impulspapieren verstummt. Möller
unterstützt mit seinem neuen Buch die Aufbrüche in
der Evangelischen Kirche wie z.B. den »Aufbruch
Gemeinde« in Bayern, den »Gemeindebund« in
Berlin-Brandenburg oder die Arbeitsgemeinschaft
»Kirche im Dorf« in Hessen, die sich je auf eigene
Weise in basis-orientierter Selbsthilfe darum
bemühen, dass »die Kirche im Dorf bleibt«, und dass
aus einer von oben her verwalteten Betreuungskirche
eigenständig handelnde Beteiligungsgemeinden an der
Basis werden.
-
Ebenfalls
im September ist in der Reihe "Arbeiten zur
Praktischen Theologie" ein Buch erschienen, das
Prof. Isolde Karle herausgegeben hat.
Es trägt den Titel "Kirchenreform -
Interdisziplinäre Perspektiven"
(Evangelische Verlagsanstalt Leipzig, 2009) und
versammelt Beiträge von Wissenschaftlern
unterschiedlicher Fachgebiete, die je auf ihre Weise
Stellung nehmen zur Kirchenreform, wie sie im
Impulspapier "Kirche der Freiheit" der EKD
vorgeschlagen und inzwischen in ersten Schritten
verwirklicht wird.
Durch alle Beiträge zieht
sich das Plädoyer für die "Orts-Kirchengemeinde als
Basiseinheit der verfassten Kirche". Diese Plädoyers
sind nicht nur biblisch, theologisch, sondern auch
organisationstheoretisch, soziologisch und
ökonomisch begründet.
Leseprobe: "Das
kirchliche Modell der Kommunikation unter Anwesenden
ist dabei selbstredend nicht ausschließlich das der
parochialen Ortsgemeinde. Gerade in Städten haben
sich längst sinnvolle Mischformen von Orts-,
Personal-und gegebenenfalls auch Anstaltsgemeinden
durchgesetzt. Es geht auch nicht darum, auf
überlokale Strukturen, funktionale Dienste und
zentrale Events zu verzichten. Aber die Bedeutung
von Gemeinden für die gelebte Kirchlichkeit sollte
zugleich nicht unterschätzt werden, wie dies
gegenwärtig weithin geschieht. Als exemplarische
Repräsentanz der Christenheit bleibt die
Orts-Kirchengemeinde Basiseinheit der verfassten
Kirche. Eine Reduktion auf kirchliche Orte, wie sie
Uta Pohl-Patalong vorschlägt, wird sich als Tod
evangelischer Identität erweisen. Sie verkennt die
elementare Bedeutung der Erreichbarkeit und damit
der niedrig schwelligen, auch zufällig möglichen
interaktiven Begegnung vor Ort. Vor allem aber wird
in dem Konzept der kirchlichen Orte durch eine sehr
weitgehende funktionale Ausdifferenzierung von
Diensten, zuständigen Personen und Orten die
unhintergehbare Kopplung von
Geselligkeit/Interaktion und Religion gerade
aufgesplittert und auseinandergezogen. Nicht
Konzentration erweist sich heute als sinnvolle
Kirchenstrategie, sondern eine netzwerkorientierte
Kirchenstruktur mit starken und motivierten
Interdependenzen vor Ort." (Isolde Karle,
Kirchenreform, S. 187 f.) (Buch
bestellen)
herzliche Grüße Ihr Johannes Taig
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Juli/August
2009 |
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Liebe Leute,
- Wir laden Sie herzlich ein zum 2.
Aktionstag von Aufbruch Gemeinde am 7.
November 2009 von 10 - 14.30 Uhr in der
Gustav-Adolf-Gedächtnis-Kirche (Nürnberg - Lichtenhof)
Alle Infos finden Sie
unter:
http://www.aufbruch-gemeinde.de/aktionstag2.htm.
Bitte geben Sie die Einladung weiter.
Sie finden Sie als PDF unter:
http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/einladung09.pdf
-
Aufstand
der Gemeinden - Die fränkische Basis macht mobil
gegen die Kirchenleitung in München
(mp3, 26 min, 18 MB, br 2,
16.08.2009)

Hier können Sie das
Manuskript lesen.

In der evangelischen Kirche in Bayern rumort es.
Pfarrer und Pfarrerinnen, Kirchenvorstände und
Gemeindemitglieder begehren auf. Sie wollen die
Kirchengemeinden vor Ort gegenüber der
landeskirchlichen Zentrale in München stärken und
bei der Verwendung von Geldern mehr mitreden. Vor
allem in Franken ist der Unmut groß. Ulrike Lefherz
stellt in den
Evangelischen Perspektiven die
Initiative "Aufbruch Gemeinde" vor.
-
"Kirche als Dienstleisterin für Gemeinden -
Aufbruch Gemeinde –
theologisch und ökonomisch notwendig"
lautet der Titel eines Artikels
von Dr. Martin Hoffmann, der im Korrespondenzblatt
Nr. 8/9/2009 erschienen ist. Lesen Sie mehr unter:
http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/hoffmannmartinkobl0809.pdf.
- Der bekannte Theologe Jürgen Moltmann
hat für eine Stärkung der Gemeinden am Ort plädiert.
Lesen Sie mehr unter:
http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=111
- Am 24. April 2009 hielt Prof. Ludwig Trepl einen
Vortrag vor der Kreissynode in Charlottenburg zum
Thema: "Anmerkungen zu den
Reformpapieren der Landeskirche und der EKD"
"Die Befürworter der Reformpapiere sagen gern
ganz unschuldig, ich zitiere : „Das Wesentliche ...
kann man nicht messen; das heißt aber nicht, dass
man dasjenige, was man messen kann, nicht messen
sollte.“ Doch, das heißt es. Denn wenn man dem
Meßbaren nicht seine genau bestimmte und, gemessen
an dem, worum es in der Kirche zu gehen hat,
unwesentliche Stelle zugemessen hat, dann wird man,
wenn man einmal beim Messen ist, bald im Meßbaren
das Wesentliche sehen und wird das, was man nicht
messen kann, gar nicht mehr sehen." Lesen Sie mehr
unter:
http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/Salz-Kreissynodetrepl.pdf
- Im Mai erschien in der Zeitschrift "Publik
Forum" ein Artikel von Dr. Martin Hoffmann mit dem
Titel "Falsche Therapie".
"Die Krise (der Kirche), in allen Facetten
gezeichnet und beschworen - von der kleiner
werdenden Mitgliedschaft über den schwindenden
gesellschaftlichen und kulturellen Einfluss bis zur
unklaren inhaltlichen Orientierung und nicht zuletzt
den fehlenden Finanzen -, ist aber nicht das
eigentliche Problem. Das Problem ist die
Krisentherapie. Sie besteht in einer schlichten
Top-Down-Logik - einer betriebswirtschaftlichen
Organisationstheorie entnommen. Vor allem drei
Prinzipien sollen die evangelische Kirche genesen
lassen:
1. das Prinzip der zentralen
Steuerung; 2. das Prinzip der Regionalisierung
und Filialisierung der Gemeinden; 3. das Prinzip
der medialen Präsenz als Qualitätsmerkmal
kirchlicher Aktivität.
Erschreckend dabei
ist zweierlei: die Unverdrossenheit, mit der das
grandiose Scheitern dieser Strategie an vielen
Stellen, zum Beispiel dem Evangelischen
München-Programm oder der bayerischen
Kommunikationsinitiative, verdrängt wird; und
die Unbekümmertheit, mit der die theologische Frage
nach Wesen und Auftrag der Kirche gerade in ihrer
Handlungsorientierung verabschiedet wird. " Lesen
Sie mehr unter:
http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=102
herzliche Grüße Ihr Johannes Taig
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März
2009 |
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Liebe Leute,
- Auch in anderen Landeskirchen gibt es
Zusammenschlüsse, die sich für die Kirchengemeinden
am Ort stark machen, z.B. den
Kirchengemeindetag in Württemberg:
http://www.kirchengemeindetag.de. Mehr Infos im
Blog:
http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=84.
Außerdem finden Sie unter "Links" einen Hinweis auf
den Gemeindebund in Berlin:
http://www.gemeindebund-online.de.
- Auf der Seite
http://www.aufbruch-gemeinde.de/web.htm finden
Sie fertige Anzeigen für den Gemeindebrief
zum Forum "Aufbruch Gemeinde" mit Angabe der
Webseite in druckfähiger Auflösung in Farbe und SW.
- Unser Grundsatztext (
http://www.aufbruch-gemeinde.de/waswirwollen.htm)
wird nun ergänzt durch Thesen von Dr.
Dietrich Stollberg, die erläutern, warum
wir die Gemeinde am Ort für eine Grundgröße von
Kirche halten:
"Die Betonung der Gemeinde
gegenüber der Landeskirche als Hauptgröße der
kirchlichen Organisation empfinden manche, vor allem
aber Vertreterinnen der „Kirchenleitung" als
Infragestellung dessen, was Kirche sei. Das ist aber
nicht so, sondern es betont den Hauptaspekt
christlichen Zusammenlebens gegenüber Tendenzen
einer konventionellen Verwaltungsstruktur, sich zu
verselbständigen." Direkter Link:
http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/stollbergthesen.pdf
- Dr. Martin Hoffmann und Hans-Ulrich Pschierer
haben ein Buch geschrieben: "Reich Gottes im
Werden" - Modell einer auftragsorientierten
Gemeindeentwicklung. (http://www.eva-leipzig.de/product_info.php?info=p2806_Reich-Gottes-im-Werden-.html)
"Nach Jahren der Dominanz des
organisationstheoretischen Paradigmas machen sich
die beiden Autoren für eine theologische
Neuorientierung am kirchlichen Auftrag stark - ohne
allerdings den Gewinn von System- und
Organisationstheorie preiszugeben. Ihr Ansatz mündet
in einen hermeneutischen Zirkel, der
Auftragserschließung, Gemeinde- und Kontextanalyse
durchläuft und zu einem methodisch reflektierten
Handeln im Feld der Gemeindeentwicklung führt. Neben
der Frage nach dem Auftrag stehen die Fragen nach
der pastoralen Kompetenz und der Gemeinde vor Ort im
Mittelpunkt. Ein ausführlicher Praxisteil
unterbereitet konkrete Vorschläge zur Arbeit im
Kirchenvorstand." Mehr zum Thema
Gemeindeaufbau/Reformprozess unter:
http://www.aufbruch-gemeinde.de/themen/reformprozesse.htm.
- Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich
bisher in unsere öffentliche
Unterstützerliste eintragen ließen:
http://www.aufbruch-gemeinde.de/unterstuetzer.htm.
Wenn Sie dort eingetragen werden wollen, senden Sie
eine Mail an:
mail@aufbruch-gemeinde.de.
herzliche Grüße Johannes Taig (Webmaster)
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