"Immer wieder beobachte ich in der kirchlichen Öffentlichkeit den fehlenden Mut, dazu zu stehen, dass die reformatorischen Kirchen von ihrem Amts- und Leitungsverständnis her nicht dem römischen Kirchenmodell vergleichbar sind und das reformatorische Kirchenverständnis sich durch die von Friedrich Schleiermacher entworfene Theorie der sich selbst steuernden Kirche auszeichnet, die gerade kein explizites bischöfliches oder päpstliches Leitungsamt als hierarchische Steuerungsinstanz an ihrer Spitze benötigt." (Prof. Klaus Raschzok

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Februar 2012   Newsletter bestellen
Liebe Leute,
  • Am Samstag, 4. Februar 2012 trafen sich die VertreterInnen von 16 bayerischen Kirchengemeinden in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Nürnberg zur Gründung des Gemeindebunds Bayern. Als Gäste waren Herr Hoffmann und Herr Penzlin vom Gemeindebund Berlin-Brandenburg gekommen. Unter http://www.aufbruch-gemeinde.de/gemeindebund/berichtgruendung.htm finden Sie einen Bericht. Unten auf der Seite hat uns Herr Lefherz von der efa dankenswerterweise seinen Hörfunkbeitrag zur Verfügung gestellt. Unter http://www.aufbruch-gemeinde.de/gemeindebund.htm finden Sie die endgültige Fassung der Satzung und ein Link zum Vorstand.

Herzliche Grüße
Ihr Johannes Taig

  Dieser Newsletter wird zur Zeit an 250 Mitglieder verschickt.

Bisherige Newsletter:

Dezember 2011
Juli 2011
Mai 2011
Januar 2011
August 2010
Juli 2010

Dezember 2009
Oktober 2009
September 2009
Juli/August 2009
März 2009
Dezember 2011    
Liebe Leute,
  • "Aufbruch Gemeinde" wünscht allen seinen UnterstützerInnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2012!
     
  • Die Diskussion über unsere Anliegen ging im letzten halben Jahr vor allem im Korrespondenzblatt weiter. Sie können die Diskussion in unserem Blog nachlesen, der überarbeitet wurde: http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/. Leider ist unser Diskussionsforum im Intranet der ELKB durch den Ausfall des gesamten Intranets für ein paar Wochen nicht erreichbar.
     
  • Nach dem aktuellen Stand haben 13 Kirchengemeinden durch Beschluss des Kirchenvorstandes ihren Beitritt zum Gemeindebund Bayern (http://www.aufbruch-gemeinde.de/gemeindebund.htm) erklärt, der am 4. Februar in Nürnberg gegründet wird. Nähere Informationen für die Beitrittsgemeinden und alle Interessierten folgen in Kürze. Überlegen Sie auch in Ihrem Kirchenvorstand, ob sie dem Gemeindebund beitreten wollen.
     
    Es ist nicht nur mein Eindruck, dass die Arbeit des Forums Aufbruch Gemeinde und des Gemeindebunds "gemeindefreundliche" Entscheidungen der Kirchenleitung und der Synode unterstützen. Hier ist, neben dem Pfarrhausfonds, der im Herbst auf der Landessynode beschlossene Kirchensanierungsfonds, der auf 150 Mio. Euro aufgestockt werden soll, zu nennen. Dies sind Kirchensteuermittel, die direkt den Gemeinden zugutekommen.
     
  • Nachdem berechtigte Einwände erhoben wurden, haben wir die Satzung des Gemeindebunds noch einmal gründlich überarbeitet: http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/Satzung Gemeindebund Bayern.pdf. Gerne können sie weitere Verbesserungsvorschläge in unseren Blog posten. Nach der Gründung muss der Gemeindebund selbst über diese Satzung beschließen.
     
  • Aufbruch Gemeinde ist nun bei Facebook leicht zu finden:
    https://www.facebook.com/gemeindebund.bayern. Über ein paar mehr Fans würden wir uns freuen. 

Herzliche Grüße
Ihr Johannes Taig

   
Juli 2011    

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe FreundInnen, Interessierte und UnterstützerInnen von Aufbruch Gemeinde,

auf dem Kirchentag in Dresden haben wir großen Zuspruch für unsere Sache erfahren. Mit einigen von Ihnen kamen wir ins Gespräch und Sie haben Ihre Bereitschaft signalisiert, uns zu unterstützen. Andere von Ihnen haben schon längst auf unserer Unterstützerliste unterschrieben (http://www.aufbruch-gemeinde.de/unterstuetzer.htm), die inzwischen 222 Namen enthält.

Nun sind wir daran, einen „Gemeindebund Bayern“ zu gründen. Darum bitten wir Sie, im Kirchenvorstand Ihrer Gemeinde unser gemeinsames Anliegen vorzubringen. Es wäre schön, wenn wir noch mehr Gemeinden dafür gewinnen könnten. Die vorläufige Satzung und die Beitrittserklärung finden sie unter http://www.aufbruch-gemeinde.de/gemeindebund.htm

Der Gemeindebund soll sich stark machen für die einzelnen Ortsgemeinden – vergleichbar vielleicht dem Städtetag auf kommunaler Ebene.  

Am 4. Februar 2012 findet die Gründungsveranstaltung in Nürnberg, in der Gustav-Adolf-Kirche statt. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor. Genauere Informationen werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Wir wünschen Ihnen alle Gute und würden uns freuen, bald von Ihnen zu hören. 

Herzlich Grüße!
Im Namen des Sprecherkreises
Dr. Gerhard Schoenauer

   
Mai 2011  

Liebe Leute,

Herzliche Grüße
Ihr Johannes Taig

   
Januar 2011  

Liebe Leute,

  • Wir laden Sie herzlich ein zum 3. Aktionstag von „Aufbruch Gemeinde“ am Samstag, 7. Mai 2011 von 10 Uhr bis 14.30 Uhr in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Nürnberg, Allersbergerstr. 116.

    Das Thema des Hauptreferats von Prof. Dr. Wolfgang Schobert (Erlangen) lautet: „Wie reformfähig ist unserer Evangelische Kirche – Das Profil einer Aufbruchsgemeinde“. Alle weiteren Informationen finden Sie unter http://www.aufbruch-gemeinde.de/aktionstag3.htm oder in der Einladung als PDF zum Weiterverschicken an die Kirchenvorstände und Interessierte. Bitte fungieren Sie als Multiplikatoren für diese Einladung.
     
  • Prof. Isolde Karle hat ein neues Buch geschrieben: „Kirche im Reformstress“, das nicht nur wir sehr lesenswert finden. Ihre Thesen und weitere Informationen finden Sie unter: http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=192. Das Buch hat inzwischen auch in der Zeitschrift „zeitzeichen“ eine überfällige Debatte ausgelöst.
     
  • Ebenso lesenswert ist der neue Vortrag von Prof. Christian Möller mit dem Titel: „Entdeckung der Ortsgemeinde - Plädoyer für die Ortskirche als Primärgestalt der evangelischen Kirche“, den Sie auf unserer Homepage verlinkt finden: http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/Moeller10.11.15.pdf
Herzliche Grüße
Ihr Johannes Taig
   
August 2010  
Liebe Leute,

als Beitrag zur Diskussion um das Bischofsamt, legen wir 4 Thesen zur Bischofswahl im Frühjahr 2011 vor: Der Landesbischof/die Landesbischöfin – mehr als ein Name! Vier Thesen zur Bischofswahl. pdf-Datei, Adobe Reader erforderlich

Schreiben Sie uns Ihre Meinung im Blog: http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=184

Herzliche Grüße
Ihr Johannes Taig
   
Juli 2010  
Liebe Leute,

der letzte Newsletter liegt schon eine ganze Weile zurück. Das heißt aber nicht, dass die Diskussion über unsere Anliegen nicht weiterging und weitergeht. In unserem Newsfeed habe ich Sie auf aktuelle Artikel hingewiesen (http://www.aufbruch-gemeinde.de/news.xml).
  • Prof. Christian Möller fragt in einem aktuellen Vortrag nach der Beziehung von Spiritualität und Zukunftsfähigkeit http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/Spirititualitaet und Zukunftsfaehigkeit Moeller.pdf. 

  • Vis-a-vis-Kommunikation vor Ort - Zur Seelsorge an älteren Menschen im Nahbereich - heißt der Beitrag von Prof. Richard Riess. Er plädiert für die Stärkung der Ortsgemeinde besonders im Hinblick auf die Seelsorge an älteren Menschen: http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/rieskomvorort.pdf.

  •  Prof. Dietrich Stollberg erläutert, warum er beim Forum "Aufbruch Gemeinde" mitarbeitet: http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/stollbergmitarbeit.pdf.

  •  "Die zugespitzte, menschennahe und überschaubare Gestalt von Kirche als Ortsgemeinde ist aber neuerdings in der Katholischen wie in der Evangelischen Kirche zum Problem geworden, in der Evangelischen Kirche vor allem wegen Finanzmangel, in der Katholischen Kirche vor allem wegen Priestermangel. Mehr denn je hat die römische Hierarchie das Konzept der Katholischen Kirche wieder in die Hand genommen und droht alle Laien-Ansätze in den Ortsgemeinden zu erdrücken und mit Hilfe von Mittelpunktskirchen die Ausrichtung der Ortsgemeinden auf ihren jeweiligen Bischof zu betonen. Doch auch in der Evangelischen Kirche erscheinen die Ortsgemeinden oft nur noch als Filialen der Landeskirche, seit die Reformation sich zu landesherrlichen Kirchentümern entwickelte, die von oben nach unten regiert werden, es sei denn, dass sich Landeskirchenämter und Superintendenturen als Dienstleister der Ortsgemeinden verstehen und das in ihrer Denk-und Handlungsweise auch zum Ausdruck bringen. Doch genau an dieser Stelle gibt es Zweifel und seit einiger Zeit auch Widerstand in manchen Landeskirchen und ihren Ortsgemeinden."  So analysiert Prof. Christian Möller die Lage in seinem Vortrag vor dem Pfarrertag in Hannover im März. "Aufbruch zur Ortsgemeinde" ist sein Vortrag überschrieben: http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/Moeller10.03.08.pdf.

  • Im kommenden Jahr wird das Bischofsamt in unserer Kirche durch Wahl neu besetzt. Wir werden uns auch mit diesem Thema beschäftigen. Das theologische Verständnis dieses Amtes hängt eng mit dem theologischen Verständnis von Kirche und Gemeinde zusammen. Wir werden hierzu demnächst eigene Thesen vorlegen.

Herzliche Grüße
Ihr Johannes Taig

   
Dezember 2009  

Liebe Leute,

herzliche Grüße
Ihr Johannes Taig

   
November 2009    

Liebe Leute,

herzliche Grüße
Ihr Johannes Taig

 
Oktober 2009

Liebe Leute,

  • Johanna Haberer übernimmt Moderation der Podiumsdiskussion beim
    2. Aktionstag am 7. November in Nürnberg.


    Prof. Johanna Haberer hat die Moderation der Podiumsdiskussion übernommen.

    Alle Infos und Anmeldeadresse für den Aktionstag finden Sie unter: http://www.aufbruch-gemeinde.de/aktionstag2.htm.

    Unserer Einladung auf das Podium sind in alphabetischer Reihenfolge gefolgt:

    - Pfarrerin Jacqueline Barraud-Volk (Mitglied der Landessynode)
    - Dr. Dorothea Deneke-Stoll (Präsidentin der Landessynode)
    - Dr. Martin Hoffmann (Rektor des Predigerseminars Nürnberg)
    - OKR Dr. Hans-Peter Hübner (Gemeindereferat im LKA)
    - Prof. Wolfgang Schoberth (Erlangen)
    - Hans-Jürgen Schuster (Unternehmer, Kirchenvorsteher, Prien)

herzliche Grüße
Ihr Johannes Taig

 
September 2009  

Liebe Leute,

  • Die Kirchengemeinde Nürnberg-Lichtenhof stellte im November 2008 einen Antrag auf Auskunft über die Höhe des Kirchensteueraufkommens in ihrem Gemeindebereich und erhielt im September 2009 eine Antwort. pdf-Datei, Adobe Reader erforderlich Der Kirchenpfleger der Kirchengemeinde erstellte aufgrund der Auskünfte des Landeskirchenamts eine eigene Rechnung. pdf-Datei, Adobe Reader erforderlich
     
  • Christian Möller, der beim ersten Aktionstag von "Aufbruch Gemeinde" den Hauptvortrag gehalten hat, hat diesen und andere Beiträge in einem Buch versammelt: "Lasst die Kirche im Dorf - Gemeinden beginnen den Aufbruch" (Vandenhoeck & Ruprecht, Sept. 2009, 141 Seiten, bestellen).

    Ob es der Evangelischen Kirche gelingt, im reformatorischen Sinn wieder vom Kopf auf die Füße zu kommen? Christian Möller fordert, die Evangelische Kirche als eine von unten her aufgebaute Gemeindekirche wieder zu entdecken: Als solche gewinnt sie ihre nachbarschaftliche Gestalt in den Ortsgemeinden als Kirche der kurzen Wege, sie gewinnt ihr Gesicht in den festlich gefeierten Gottesdiensten, ihren Klang in den zum Gebet rufenden Glocken, ihren Mund in mündigen Haus- und Initiativkreisen, ihre Hände in aktiven Gruppen und Besuchsdiensten und ihre Ohren in der Aufmerksamkeit für Gottes Gegenwart. Jedoch ist alles dagegen zu tun, dass die Evangelische Kirche immer gesichtsloser wird: Das geschieht, je mehr sie sich in mittlere und höchste Ebenen, in Verwaltungen und Gremien zurückzieht und dabei in inhaltsloser Werbesprache, in Verwaltungserlassen und in technokratischen Impulspapieren verstummt. Möller unterstützt mit seinem neuen Buch die Aufbrüche in der Evangelischen Kirche wie z.B. den »Aufbruch Gemeinde« in Bayern, den »Gemeindebund« in Berlin-Brandenburg oder die Arbeitsgemeinschaft »Kirche im Dorf« in Hessen, die sich je auf eigene Weise in basis-orientierter Selbsthilfe darum bemühen, dass »die Kirche im Dorf bleibt«, und dass aus einer von oben her verwalteten Betreuungskirche eigenständig handelnde Beteiligungsgemeinden an der Basis werden.
     
  • Ebenfalls im September ist in der Reihe "Arbeiten zur Praktischen Theologie" ein Buch erschienen, das Prof. Isolde Karle herausgegeben hat. Es trägt den Titel "Kirchenreform - Interdisziplinäre Perspektiven" (Evangelische Verlagsanstalt Leipzig, 2009) und versammelt Beiträge von Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachgebiete, die je auf ihre Weise Stellung nehmen zur Kirchenreform, wie sie im Impulspapier "Kirche der Freiheit" der EKD vorgeschlagen und inzwischen in ersten Schritten verwirklicht wird.

    Durch alle Beiträge zieht sich das Plädoyer für die "Orts-Kirchengemeinde als Basiseinheit der verfassten Kirche". Diese Plädoyers sind nicht nur biblisch, theologisch, sondern auch organisationstheoretisch, soziologisch und ökonomisch begründet.

    Leseprobe: "Das kirchliche Modell der Kommunikation unter Anwesenden ist dabei selbstredend nicht ausschließlich das der parochialen Ortsgemeinde. Gerade in Städten haben sich längst sinnvolle Mischformen von Orts-, Personal-und gegebenenfalls auch Anstaltsgemeinden durchgesetzt. Es geht auch nicht darum, auf überlokale Strukturen, funktionale Dienste und zentrale Events zu verzichten. Aber die Bedeutung von Gemeinden für die gelebte Kirchlichkeit sollte zugleich nicht unterschätzt werden, wie dies gegenwärtig weithin geschieht. Als exemplarische Repräsentanz der Christenheit bleibt die Orts-Kirchengemeinde Basiseinheit der verfassten Kirche. Eine Reduktion auf kirchliche Orte, wie sie Uta Pohl-Patalong vorschlägt, wird sich als Tod evangelischer Identität erweisen. Sie verkennt die elementare Bedeutung der Erreichbarkeit und damit der niedrig schwelligen, auch zufällig möglichen interaktiven Begegnung vor Ort. Vor allem aber wird in dem Konzept der kirchlichen Orte durch eine sehr weitgehende funktionale Ausdifferenzierung von Diensten, zuständigen Personen und Orten die unhintergehbare Kopplung von Geselligkeit/Interaktion und Religion gerade aufgesplittert und auseinandergezogen. Nicht Konzentration erweist sich heute als sinnvolle Kirchenstrategie, sondern eine netzwerkorientierte Kirchenstruktur mit starken und motivierten Interdependenzen vor Ort." (Isolde Karle, Kirchenreform, S. 187 f.) (Buch bestellen)

herzliche Grüße
Ihr Johannes Taig

   
Juli/August 2009  

Liebe Leute,

  • Wir laden Sie herzlich ein zum 2. Aktionstag von Aufbruch Gemeinde am 7. November 2009 von 10 - 14.30 Uhr in der Gustav-Adolf-Gedächtnis-Kirche (Nürnberg - Lichtenhof)

    Alle Infos finden Sie unter: http://www.aufbruch-gemeinde.de/aktionstag2.htm.

    Bitte geben Sie die Einladung weiter.
    Sie finden Sie als PDF unter: http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/einladung09.pdf
     
  • Aufstand der Gemeinden - Die fränkische Basis macht mobil gegen die Kirchenleitung in München
    (mp3, 26 min, 18 MB, br 2, 16.08.2009)

    Hier können Sie das Manuskript lesen. pdf-Datei, Adobe Reader erforderlich

    In der evangelischen Kirche in Bayern rumort es. Pfarrer und Pfarrerinnen, Kirchenvorstände und Gemeindemitglieder begehren auf. Sie wollen die Kirchengemeinden vor Ort gegenüber der landeskirchlichen Zentrale in München stärken und bei der Verwendung von Geldern mehr mitreden. Vor allem in Franken ist der Unmut groß. Ulrike Lefherz stellt in den Evangelischen Perspektiven die Initiative "Aufbruch Gemeinde" vor.
      
  • "Kirche als Dienstleisterin für Gemeinden - Aufbruch Gemeinde – theologisch und ökonomisch notwendig" lautet der Titel eines Artikels von Dr. Martin Hoffmann, der im Korrespondenzblatt Nr. 8/9/2009 erschienen ist. Lesen Sie mehr unter: http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/hoffmannmartinkobl0809.pdf.
     
  • Der bekannte Theologe Jürgen Moltmann hat für eine Stärkung der Gemeinden am Ort plädiert. Lesen Sie mehr unter: http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=111
     
  • Am 24. April 2009 hielt Prof. Ludwig Trepl einen Vortrag vor der Kreissynode in Charlottenburg zum Thema: "Anmerkungen zu den Reformpapieren der Landeskirche und der EKD"

    "Die Befürworter der Reformpapiere sagen gern ganz unschuldig, ich zitiere : „Das Wesentliche ... kann man nicht messen; das heißt aber nicht, dass man dasjenige, was man messen kann, nicht messen sollte.“ Doch, das heißt es. Denn wenn man dem Meßbaren nicht seine genau bestimmte und, gemessen an dem, worum es in der Kirche zu gehen hat, unwesentliche Stelle zugemessen hat, dann wird man, wenn man einmal beim Messen ist, bald im Meßbaren das Wesentliche sehen und wird das, was man nicht messen kann, gar nicht mehr sehen." Lesen Sie mehr unter: http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/Salz-Kreissynodetrepl.pdf

     
  • Im Mai erschien in der Zeitschrift "Publik Forum" ein Artikel von Dr. Martin Hoffmann mit dem Titel "Falsche Therapie".

    "Die Krise (der Kirche), in allen Facetten gezeichnet und beschworen - von der kleiner werdenden Mitgliedschaft über den schwindenden gesellschaftlichen und kulturellen Einfluss bis zur unklaren inhaltlichen Orientierung und nicht zuletzt den fehlenden Finanzen -, ist aber nicht das eigentliche Problem. Das Problem ist die Krisentherapie. Sie besteht in einer schlichten Top-Down-Logik - einer betriebswirtschaftlichen Organisationstheorie entnommen. Vor allem drei Prinzipien sollen die evangelische Kirche genesen lassen:

    1. das Prinzip der zentralen Steuerung;
    2. das Prinzip der Regionalisierung und Filialisierung der Gemeinden;
    3. das Prinzip der medialen Präsenz als Qualitätsmerkmal kirchlicher Aktivität.

    Erschreckend dabei ist zweierlei: die Unverdrossenheit, mit der das grandiose Scheitern dieser Strategie an vielen Stellen, zum Beispiel dem Evangelischen München-Programm oder der bayerischen Kommunikationsinitiative, verdrängt wird; und die Unbekümmertheit, mit der die theologische Frage nach Wesen und Auftrag der Kirche gerade in ihrer Handlungsorientierung verabschiedet wird. "
    Lesen Sie mehr unter: http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=102

herzliche Grüße
Ihr Johannes Taig

 
März 2009  

Liebe Leute,

  • Auch in anderen Landeskirchen gibt es Zusammenschlüsse, die sich für die Kirchengemeinden am Ort stark machen, z.B. den Kirchengemeindetag in Württemberg: http://www.kirchengemeindetag.de. Mehr Infos im Blog: http://aufbruch-gemeinde.de/wordpress/?p=84. Außerdem finden Sie unter "Links" einen Hinweis auf den Gemeindebund in Berlin: http://www.gemeindebund-online.de.
     
  • Auf der Seite http://www.aufbruch-gemeinde.de/web.htm finden Sie fertige Anzeigen für den Gemeindebrief zum Forum "Aufbruch Gemeinde" mit Angabe der Webseite in druckfähiger Auflösung in Farbe und SW.
     
  • Unser Grundsatztext ( http://www.aufbruch-gemeinde.de/waswirwollen.htm) wird nun ergänzt durch Thesen von Dr. Dietrich Stollberg, die erläutern, warum wir die Gemeinde am Ort für eine Grundgröße von Kirche halten:
    "Die Betonung der Gemeinde gegenüber der Landeskirche als Hauptgröße der kirchlichen Organisation empfinden manche, vor allem aber Vertreterinnen der „Kirchenleitung" als Infragestellung dessen, was Kirche sei. Das ist aber nicht so, sondern es betont den Hauptaspekt christlichen Zusammenlebens gegenüber Tendenzen einer konventionellen Verwaltungsstruktur, sich zu verselbständigen." Direkter Link: http://www.aufbruch-gemeinde.de/download/stollbergthesen.pdf
     
  • Dr. Martin Hoffmann und Hans-Ulrich Pschierer haben ein Buch geschrieben: "Reich Gottes im Werden" - Modell einer auftragsorientierten Gemeindeentwicklung. (http://www.eva-leipzig.de/product_info.php?info=p2806_Reich-Gottes-im-Werden-.html)
    "Nach Jahren der Dominanz des organisationstheoretischen Paradigmas machen sich die beiden Autoren für eine theologische Neuorientierung am kirchlichen Auftrag stark - ohne allerdings den Gewinn von System- und Organisationstheorie preiszugeben. Ihr Ansatz mündet in einen hermeneutischen Zirkel, der Auftragserschließung, Gemeinde- und Kontextanalyse durchläuft und zu einem methodisch reflektierten Handeln im Feld der Gemeindeentwicklung führt. Neben der Frage nach dem Auftrag stehen die Fragen nach der pastoralen Kompetenz und der Gemeinde vor Ort im Mittelpunkt. Ein ausführlicher Praxisteil unterbereitet konkrete Vorschläge zur Arbeit im Kirchenvorstand." Mehr zum Thema Gemeindeaufbau/Reformprozess unter: http://www.aufbruch-gemeinde.de/themen/reformprozesse.htm.
     
  • Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich bisher in unsere öffentliche Unterstützerliste eintragen ließen: http://www.aufbruch-gemeinde.de/unterstuetzer.htm. Wenn Sie dort eingetragen werden wollen, senden Sie eine Mail an: mail@aufbruch-gemeinde.de.

herzliche Grüße
Johannes Taig (Webmaster)

   
   
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